Rückschritt ist Fortschritt

Hallo, neues 2019! 🎉

Erneut habe ich lange kein Lebenszeichen dagelassen. Gefühlsmäßig schreibe ich das zwar in so gut wie jedem meiner letzten Beiträge, aber die Zeit und Motivation für das Schreiben hielt sich in der Prüfungsphase besonders stark in Grenzen. Ehrlich gesagt kann ich das von fast allem momentan behaupten. Die gesamte Lernerei ließ wenig Platz für Freunde, für Familie (ja ich ließ mitunter sogar meinen Geburtstag ausfallen) oder andere Dinge wie etwa einen ordentlichen Trainingsplan oder das Kochen von frischem „healthy“ Essen. Und wer hätte gedacht, dass eine eigene Wohnung mal so viel Arbeit mit sich bringen würde?? 😜 Das letzte Monat verlangte mir also wahrlich einiges ab – wieder neue Grenzerfahrungen, Versagensängste und die Frage, ob das Studium überhaupt die richtige Entscheidung war, wenn ich doch bereits alles in meiner Macht stehende getan habe und es trotzdem irgendwie nicht ausreicht.

Und wieder: die gefürchtete Nachprüfung auch nicht geschafft. Nächtelanges Lernen. Wenig Schlaf. Schon von den einzelnen Muskeln im Traum verfolgt worden. Kaum soziale Kontakte gepflegt, geschweige denn die „wertvolle Lernzeit“ für ein vernünftiges, längst überflüssiges, Training verwendet. Gefühlsmäßig wieder alles umsonst…

Und wenn Dir Deine Professorin dann auch noch sagt, dass Du zwar theoretisch alles gewusst hättest, es aber dennoch wieder praktisch nicht gereicht hat… dann gibt Dir das trotzdem noch einmal so richtig einen Hieb in die Magengegend. „Für was?„, fragst du Dich, „Für was mache ich das alles überhaupt?“ 

Aber denke ich nun etwa daran, aufzugeben? Mir einfach ein anderes Studium zu suchen und hald „irgendwas anderes“ stattdessen zu machen, falls ich den letzten Anlauf wieder nicht schaffe? Den leichteren Weg einzuschlagen? – Bestimmt nicht!

Ich weiß, dass ich den Prüfungsstoff wissenstechnisch beherrsche. Ich weiß, dass ich es schaffen kann. Und diese eine Prüfung wird mich bestimmt nicht daran hindern, meinem Traumberuf später nachzugehen. Das machen zu dürfen, was mich erfüllt.

Jeder macht einmal Fehler, jeder scheitert irgendwann im Leben – doch das Entscheidende ist, niemals aufzugeben und immer wieder aufzustehen. Weiter zu machen, bis es endlich klappt und ständig an sich selbst zu arbeiten.

Im Leben geht es doch längst nicht darum, stets schnurstracks an seine Ziele zu kommen und den direkten Weg einzuschlagen. Auf die besten Ideen und Erkenntnisse kommt man schließlich nicht einfach so. Oft braucht es schlichtweg ein Umdenken, ein Abweichen von alten Denkmustern.

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Wem auch immer es gerade genauso geht: Die Zeit – oder das Semester 😂 – wird wieder besser werden! Nur bloß nicht aufgeben, immer weitermachen, Du schaffst das! 💕

Ich werde für jetzt auf jeden Fall wieder mal etwas runterfahren und mehr auf meinen eigenen Körper hören, um meine aufgebrauchten Energiereserven erneut aufzutanken. Das bedeutet für mich: Sport, Freunde und viiiiiel gutes Essen. 😜 Und dann kann`s wieder mit neuer Motivation losgehen! 😉

In diesem Sinne:

Bis bald,

Eure Lizz 💕

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