Florida – Teil 1

Mit angenehmen 17 Grad wurden wir um 19:59 Ortszeit – für uns eigentlich schon zwei Uhr in der Früh – von der feucht-warmen Tropenluft in Orlando am Landeplatz empfangen. Alle Strapazen des Tages und die Müdigkeit nach dem Stress waren plötzlich wie weggeblasen. Nun war Florida nicht mehr nur ein schöner Traum, auf den wir uns so lange gefreut haben, sondern unser Abenteuer, das direkt vor uns stand.

Doch zugegeben: Bis ich das mit Gewissheit sagen konnte, gab es da noch ein paar kleine Hoppalas zu überwinden. Angefangen von einem kurzzeitigen Getrennt-Sein von meinen Eltern weil ich, der kleine Eiszapfen, mich wiedermal zu kalt angezogen habe und somit alleine, irgendwo mit meiner Kofferfamilie gestrandet war und wir uns nicht so einfach wieder finden konnten über die Tatsache, dass ich auch später immer extra streng an einem anderen Schalter als sie durchleuchtet wurde (ich sah ja auch wirklich höchst kriminell aus mit der mit Katzenhaaren übersaten Jogginghose, den Augenringen und meiner Nackennudel!) bis hin zu der allgemeinen Nackenstarre nach 9 1/2h Flug und der Befürchtung, den Anschlussflug zu verpassen. Letzteres konnte jedoch doch noch durch eine gezielte Sprinteinheit verhindert werden und der Bonus obendrauf: Das Adrenalin wirkte besser als 3 Red Bull auf einmal!
Nun saßen wir also doch noch im Flugzeug nach Orlando und da ich am Fenster sitzen durfte, hatte ich das erste (und hoffentlich nicht das letzte!) Mal in meinem Leben die Chance gehabt, einen Sonnenuntergang von oben zu bestaunen. Wie sich der helle Feuerball plötzlich in einem orange-roten Licht unter der Hügellandschaft begräbt, dabei alles an Gewässer in seine Farben taucht, bis nur noch vage Umrisse zu erkennen sind. Noch selten habe ich so etwas Schönes gesehen. Daher musste ich gleich mal die Top Gun-Playlist ausgraben und gab mir meine Best-of-Kitschlieder Playlist rein.

Tag 2

Da sich unsere Körper erst an die Zeitumstellung gewöhnen müssen, waren wir alle um 4:20 morgens bereits hellwach. Mein Magen, der am Abend zuvor schon geknurrt hatte meldete sich erneut und somit speißten wir erstmal gut und fett um 6:00 Früh bei meiner Lieblingsdinerkette Denny’s. Bis dahin hätten wir geplant gehabt, bereits am Vormittag das Kennedy Space Centerzu besichtigen und später den Tag gemütlich am Strand abklingen zu lassen. Da die NASA das Areal jedoch für einen eventuellen Raketenstart sperren ließ, disponierten wir kurzerhand um und um 8:15 standen wir bereits vor dem riesigen Universal-Gelände, welches eine ganze Stadt für sich selbst gewesen ist.

Ich kann kaum sagen, welche der vielen 4D-Kinos mir dort am besten gefallen hat, denn alle waren erstaunlich gut gemacht und gaben mir das Gefühl, mitten im Dschungel oder einer echten Achterbahn zu sein! Ein MUSS für alle Marvel-, Minion-, Shrek-, Transformers- und natürlich Harry Potter Fans! Als Fangirl muss ich das eigene Hogwarts und Hogsmead Viertel natürlich noch extra erwähnen. Allein der Anblick des Schlosses und die Fahrt mit dem Hogwarts Express‘ ließen mein Fangirlherz höher schlagen – und auch Papa sagte nicht nein zum Butterbier!

Tag 3

– immerhin 2h besser als am Tag zuvor! Nach einer 1,5-stündigen Autofahrt durch Floridas Sumpfgebiete und Wohnwagensiedlungen erreichten wir das Kennedy Space Center. Erst beim Ticketschalter bemerkte ich, dass dieses und das Cape Canaveral eigentlich zwei völlig verschiedene Areale sind. Jedoch bekamen wir gleich mal durch eine Bustour einen groben Über- und Einblick des NASA Geländes. Kurzum: Wahnsinnig interessant, höchstspannend und definitiv einmalig!

Morgen geht es ein weiteres Mal in die Universal Studios – 1 Tag reicht nämlich längst nicht, um alles zu besichtigen. Übermorgen starten wir dann Richtung Fort Lauderdale und somit Amerikas größten Outlet Center. Was das für mich bedeutet? Unbedingt mehr Dollar wechseln!

Bis bald,

Eure Lizz 💕

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