Ibiza 2017 – Teil 2

Und schon neigte sich die Woche wieder dem Ende zu. Okay, zugegeben: Krebse hatten mich nach langem Überlegen nun doch noch zu ihrem Anführer auserwählt. War rot wie eine Tomate und es ist außerdem gut möglich, dass mein Körper mal eben eine Sonnenallergie entwickelt hat…

Nichtsdestotrotz feierten wir Donnerstagabends bis zum wortwörtlich Umfallen. Die ersten Drinks schlürften wir zu Beginn noch in der Tantrabar – bis es uns um 12 Uhr ins Sankeyes verschlug. Während wir in der Tantrabar (der Name klang vielversprechender als er es im Endeffekt war) noch gemütlich ein paar Sex on the Beach-Cocktails schlürften, gingen wir im Sankeys dann total ab. Allein die Tatsache, dass am Frauen-WC ein DJ am Pult spielte, machte diesen Club in meinen Augen einzigartig. Jedoch bekam man durch die ständigen Nebelschübe von oben und Neonlichter von allen Seiten irgendwann einmal das Gefühl, statt den paar Cocktails irgendein hartes Zeug konsumiert zu haben… Während die anderen Clubbesucher im Rhythmus der Musik mit dem Kopf nickten, gab es für uns keinen Halt beim Tanzen und verließen den Club mit einer Bolognese, bei der sich tatsächlich auch noch ein paar Spanier eingehakt hatten. Soll noch jemand sagen, dass ÖsterreicherInnen nicht Party machen können!

Das am Freitag folgende Partyboot war jedoch nach dieser langen Nacht wohl eher keine so gute Idee gewesen: Der Wellengang-Alkohol-Mix wurde bald zu einer fatalen Mischung. Ein Freund von mir verließ nach der langen Fahrt das Partyboot mit wackligem Gang und den Worten „Das waren jetzt also 80€ für 4 Stunden in einen Kotzkübel schauen, geil!“.

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Nach einer kurzen Erholung vom Partyboot, bemerkte ich, dass das hoteleigene Gym doch wieder eröffnet hatte. Sofort zog ich mich um und musste feststellen, dass ich zwar weniger vom Schweiß als von den schmutzigen Hanteln dreckig wurde. Dennoch knüpfte ich noch eine Joggingrunde am Strand an – herrlich!

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Samstags entschieden wir uns dagegen, nach San Antonio zu fahren und weiter Party zu machen – und landeten dann wieder am Strand, um ein letztes Mal das türkisblaue Meer zu genießen. Wir bauten eine Sandburg und am Abend verschlug es uns in Ibizas Altstadt. Und ich sag’s Euch: Ich habe noch selten so viele süße, kleine Lädchen gesehen. Von wunderschönen Keramiktellern bis hin zu Korallen-Schmuck gab es allerlei Souvenirs, die ich allzu gern gekauft hätte, wenn sie nicht so teuer gewesen wären… Apropos teuer:

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Wir bekamen die Gelegenheit, die 27. größte Yacht der Welt zu bestaunen. Laut Wikipedia soll sie dem Scheich Abdullah Al Futtaim (aus den Vereinigten Arabisches Emirate stammend) gehören und 244 Millionen (!) wert sein. Und ganz oben konnten wir sogar einen Helikopter erspähen… Total krass!

Den Sonntag verbrachten wir nach dem Auschecken jedoch nur noch in der Lobby und warteten darauf, dass unser Shuttle uns um 9 Uhr abends zum Flughafen brachte. Die Zeit mussten wir also mit Uno und Kinder-Quartett überbrücken…

Gut daheim angekommen, versuche ich nun seit gestern, mich von der All-inclusive Es(s)kalation zu erholen und starte motiviert in meine Diät, die ich bis zur Fitnesstrainerausbildung durchhalten möchte. Heute melde ich mich verpflichtend für meine Rettungssanitäter-Ausbildung beim Roten Kreuz an. Morgen erwartet mich dann mein 3. Physiotherapiepraktikum und wenn alles gut geht, habe ich bald eine Festanstellung, da ein Bewerbungsgespräch direkt im Anschluss ansteht… Wünscht mir also Glück 🍀

 

Bis bald,

Eure Lizz 💕

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