IBIZA 2017 – Teil 1

30 Grad in der Sonne. 24 Grad im Wasser.Vorraussichtlich für 7 Tage kein Wölkchen in Sicht. Ja, dieser Palmentraumurlaub alias unsere Klassenabschlussfahrt klang bereits vor der Ankunft mehr als vielversprechend.

Die Hotels bei Nacht erinnerten eher an die zahlreichen Paläste in Las Vegas, als sie mit der Leuchtkraft von geschätzt 3 Sonnen den Weg zum Hotel beleuchteten und uns einen Einblick in das Nacht- (oder besser Nackt- ?) leben gewährten. Als wir um 1 Uhr morgens endlich eincheckten, wurden wir sofort einmal mit einem äußerst ominösen „Mark“ konfrontiert. Dieser scheinbar superfreundliche, deutsche Reiseveranstalter schaffte es, uns binnen nicht mal einer Stunde 1450€ abzuknöpfen. Eigentlich wurde uns dieser Mist erst am Tag darauf klar, da wir um 2 Uhr nachts möglicherweise nicht mehr so ganz zurechnungsfähig waren… 

Pleite und hungrig stürzten wir uns also auf das morgendliche All-inclusive Frühstücksbuffet. Seither entwickelten wir eine Routine:

9:30 Uhr – Frühstücken 

  • Kaffe: ein braunes wässriges Gesöff mit seltsamen Nebengeschmack, der trotz „no/without milk“ oder „sin leche“ vehement mit Milch serviert wird…
  • Melonenverbrauch mittlerweile auf 3 Stück pro Person geschätzt (nur Frühstück)
  • davor immer großzügig Poolliegen mit Handtüchern belegt 

bis 14:00 Uhr – Pool

  •  bereits nach 4 Tagen die 200ml 50+ Sonnencreme aufgebraucht
  • bin noch nicht von Krebsen als vollwertige Gleichgesinnte anerkannt worden – feiere dies als kleinen Erfolg
  • Sommersprossenzahl auf 150.792 gestiegen (linker Arm)
  • meine Leidenschaft zu Wassergymnastik entdeckt (neben den Omis wirkt man direkt wie Frischfleisch)

 14:30 Uhr – Mittagessen

  • Vertrauen in Genießbarkeit von spanischen Hühnchenfleisch verloren
  • meist gefolgt von der Befürchtung, nachher nicht mehr in die Badesachen zu passen
  • Erkenntnis: Nur weil eine Frucht auf einen Mini-Küchlein ist, heißt das nicht, dass er gleich gesund ist.. leider.

ab 16:00 Uhr – Strand

  • Sand entwickelt sich langsam in Lava
  • Erkenntnis: mein freundliches Lächeln und ein „No, thank you“ zieht Strandverkäufer magisch an 
  • von gefühlt 50 Promotern für Partyschiffe angesprochen worden 
  • der Sand sitzt an Stellen, wo er NICHT sein sollte
  • die Fische, die meinen Fuß anknabberten, waren wohl keine Hornhautknabberfischchen…

ab 19:30 – Abendessen

  • bis zur Dusche 5 L Sand verloren und quer im Zimmer verstreut
  • Hühnchen wurde auch gegrillt nicht besser
  • Kellnerin wird sich vermutlich immer an uns als „der Tisch mit den 30 leeren Eisbechern“ erinnern

    Am Montag (Tag 1) genossen wir den unglaublichen Bass (und die Jungs wohlmöglich die paar nicht-nur-mehr-halb-eher-ganz-nackten Tänzerinnen) von David Guetta zu Hits wie Bad, Without you oder Play Hard. Fast dehydriert schleppten wir uns nach 12 Uhr zurück ins Zimmer aber bereuten nichts. Dienstags verirrten wir uns beinahe bei einer Nachtwanderung zum Castillo de Ibiza und gestern (Mittwoch) nutzten wir fleißig das Angebot, 750ml Sangria um 5€ genießen zu können, da ich zufällig mit einem deutschen Kneipeninhaber beim Aufsuchen einer Toillete ins Gespräch kam und er unsere Matura mitzelebrieren wollte (oder mich abfüllen, da mein „kleiner Sangria“ etwa dreimal so stark angemischt wurde). Angesichts dessen, dass man in Bars unter 15€ für Drinks nichts findet, ein wahres Schnäppchen!

      3L Sangria und ein Fußknabberfisch später

      Da wir unser „Trinkgeld“ bei Mark gelassen hatten, blieb uns nach dem Sangria eigentlich nurmehr die Strandpromenade. Chillimilli chillten wir mit Käsebällchen und Nachos bewaffnet am Strand und hörten der Musik der Wellen zu. Oder ich zumindest. Die andern grölten mehr zu Lady Gaga… 

      Nach einem nächtlichen… – nennen wir es Vorfall – im Mädchenzimmer bin ich mir jetzt immerhin sicher, für’s Rote Kreuz geschaffen zu sein.
      Wie der heutige Abend aussieht? 

      Ich habe noch keine Ahnung was uns Mark da angedreht hat… Aber es wird sicher wieder interessant…
      Bis dahin,

      Eure Lizz 💕

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